Sicherheit der Narkose

Unsere Narkoseverfahren entsprechen denen der Krankenhäuser. Die geltenden Sicherheitsstandards der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie (DGAI) werden eingehalten.

Aufgrund der großen Sicherheit in der modernen Anästhesie sind bedeutsame Zwischenfälle und Komplikationen insgesamt sehr selten.

Unsere Praxis ist mit modernen Geräten für Überwachung und Beatmung ausgestattet. Während des ganzen Eingriffs werden Sie von erfahrenen Fachärzten überwacht. Durch diese Überwachung der wichtigen Körperfunktionen kann die Narkoseärztin/­der Narkosearzt Komplikationen frühzeitig erkennen und rechtzeitig behandeln. Lebensbedrohliche Zwischenfälle, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Stillstand, Atemstillstand, Embolie (Verschleppung von Blutgerinnseln), Aspiration von Mageninhalt, maligne Hyperthermie (Stoffwechsel­entgleisung mit extremem Anstieg der Körpertemperatur) oder schwere allergische Reaktionen sind extrem selten.

Selbstverständlich werden Sie von uns erst dann nach Hause entlassen, wenn Sie sich ausreichend erholt haben und weder an Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen leiden. Grundsätzlich sind fast alle Patientinnen/ Patienten für ambulante Eingriffe geeignet. Jedoch sollten Patienten, die aufgrund von sehr hohem Lebensalter oder von erheblichen Begleiterkrankungen voraussichtlich über längere Zeit überwacht werden müssen, eher von einer ambulanten Operation Abstand nehmen. Eine Entscheidung kann diesbezüglich aber nur für den einzelnen Patienten im Gespräch zwischen Operateur, Anästhesist und natürlich Ihnen getroffen werden. Vereinbaren Sie bei Unklarheiten bitte einen Gesprächstermin mit unserer Anmeldung.

Komplikationen

Übelkeit und Erbrechen treten aufgrund der vorwiegend intravenösen Narkoseverfahren fast gar nicht auf. Bei Einhaltung der Nüchternheit ist ein Übertritt von Mageninhalt in die Atemwege sehr unwahrscheinlich. Falls ein Beatmungsschlauch bei Ihnen eingeführt wird, kann es vorübergehend zu Heiserkeit und Schluckbeschwerden kommen. Bleibende Stimmbandschäden sind äußerst selten. Zahnbeschädigungen sind ebenfalls sehr selten und treten insbesondere bei kariösen oder lockeren Zähnen auf.

Blutergüsse und Entzündungen im Bereich der Venenkanüle sind sehr selten und bilden sich innerhalb weniger Tage von selbst zurück. Bleibende Nervenschädigungen durch Druck der Zug bei der Lagerung sind äußerst selten.